Woher ich komme

Vielleicht werdet ihr euch über die kryptischen Ortsnamen in meinen Büchern wundern oder nachrechnen, wie viel 10'000.- Franken in Euro sind. Willkommen in der Schweiz! Hier haben wir Berge, Laugengipfeli und leider nicht alle ein geheimes Nummernkonto. (Sorry an meine Schweizer Artgenossen dafür, dass ich hier den Reiseführer spiele. Ich halte euch nicht für blöd, sondern gehe einfach nur optimistisch davon aus, dass mich Unmengen an deutschen Leserinnen und Lesern suchen werden, denen ich unser Vokabular übersetzen muss. Immerhin habe ich auf dieser Webseite auf das scharfe S verzichtet, denn das gebietet schliesslich die .ch-Domain.) Ich lebe im beschaulichen Thurgau und bin gelernte Polygrafin, das ist der Beruf, den es in Deutschland unter Mediengestalter gibt. Nach 25 Jahren in der Druckbranche, davon zehn als Webdesignerin und fünf in der Marketingbranche, brauchte mein Lebenslauf dringend ein Update. Also habe ich mir spontan meinen eigenen Mega-Konzern gebaut. Hier bin ich CEO, Hausmeister, Buchautorin und patziger IT-Support in einem.

An dieser Stelle: Ein grosses Dankeschön an meinen Mann, dass er es mit mir aushält. Ohne ihn würde ich vermutlich verhungern.

Wie ich zum Schreiben gekommen bin

Ganz ehrlich, ich erinnere mich nicht daran, dass ich jemals nicht geschrieben habe. Schon als 10-Jährige habe ich in Word 97 meine kindlichen Fantasy-Epen geschrieben. Mit vierzehn hat mir mein Lehrer unterstellt, meine Kurzgeschichte von einem Roman abgeschrieben zu haben.
So richtig exzessiv wurde es aber erst mit Anfang zwanzig, zu Zeiten von Cassandra Clares Schattenjägern, der Vampire Academy, Tribute von Panem und natürlich Rubinrot (die Trilogie wird übrigens gerade neu verlegt). Oh mein Gott, wie habe ich Seelen von Stephenie Meyer geliebt! Und dann ist mir Veronica Roth mit der virtuellen Prüfung zuvorgekommen und hat mir die Tour auf den sicheren Bestseller vermasselt. Nun sind gut fünfzehn Jahre vergangen und ich kann guten Gewissens einige Elemente meines qualitativ fragwürdigen Jugendwerks in die Zukunft, um die ich nie gebeten habe wieder aufgreifen.

Wieso ich gerade jetzt veröffentliche? Keine Ahnung, vielleicht weil ich älter und selbstbewusster geworden bin. Es ist ein denkbar schlechter Zeitpunkt, denn der Markt wird gerade geflutet mit KI-Ware. Und trotzdem fühlt es sich richtig an.

Warum ein Buch, wenn man auch ein Universum haben kann

Gerne würde ich behaupten, dass ich schon ein alter Hase im Buchbusiness bin, aber die Wahrheit ist: Ich habe zwar in den letzten zwanzig Jahren viele Manuskripte geschrieben, die hat nur nie jemand zu Gesicht bekommen, weil sie auf meiner Festplatte sicher vor Kritik waren. Aber das soll sich nun ändern. Ich stelle mich der grausamen Realität und bringe nicht nur ein Buch auf den Markt, sondern direkt ein ganzes Universum. Zumindest ist das der Masterplan.

Jede der Syntera Realms Welten gehört zu einem eigenen Roman und wird in den nächsten Jahren Buch für Buch auf die Welt losgelassen. Es gibt eine Velvet Line mit den softeren Stoffen (Rom-Com, Slow Burn, Wohlfühl) und eine Dark Line mit allem, was weh tut (Morally Grey, Survival, Trauma Recovery). Wer bei der Orientierung Hilfe braucht, findet drüben im Buchfinder ein paar Wegweiser.

Was ich lese

Wahrscheinlich ist es einfacher zu sagen, was ich nicht lese. Ich lese keine Kleinstadt-Dramen, keine Ratgeber (Jep, ausschliesslich Eskapismus. Vielleicht wärs mal an der Zeit darüber zu sprechen, dass man von gut geschriebenen Charakteren mehr lernen kann, als aus Sachbüchern, die einem mit Küchenpsychologie und erhobenem Zeigefinger versuchen die Welt zu erklären) und nichts, in dem die Protagonistin naiv, passiv oder wehleidig ist. Und ganz sicher nichts, bei dem der klügste Charakter im Raum die geistige Kapazität eines Goldfisches hat.

Was ich sonst noch tue

Ich arbeite in meinem regulären Job, verbringe Zeit mit meiner Familie, bastle an Webseiten, auch an dieser hier und schreibe (offensichtlich).

Wo man mich findet

Genau hier. Und parallel auf synterarealms.de, wo mein Buchuniversum wohnt oder auch auf blackread.com, meinem E-Reader. Auf schwarzezeilen.ch erscheinen ausserdem regelmässig vollkommen objektive Artikel über mich, geschrieben von einem unabhängigen Schweizer Lesejournal, also mir selbst. Wer bei mir anklopfen will, erreicht mich per Mail an hallo@jennyschwarz.ch. Ich antworte nicht immer schnell und auch nicht immer immer, aber zumindest immer manchmal.